Umfrageergebnisse bestätigen: Schüler_innen fühlten sich im Home-Schooling alleine gelassen

Kernbichler: „Unsere Schulen sind nicht auf die digitalen Herausforderungen der heutigen Zeit vorbereitet. Die Schule der Zukunft sieht eindeutig anders aus!“

Knapp 360 burgenländische Schülerinnen und Schüler der Oberstufe haben an der Umfrage, die von NEOS und JUNOS Burgenland initiiert wurde, teilgenommen. Im Zeitraum von 26. Mai bis 18. Juni hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, online einen Fragebogen über ihre Erfahrungen im Home-Schooling auszufüllen.

„Wir wollten direkt von den Schülerinnen und Schülern wissen, wie es ihnen tatsächlich im Home-Schooling ergangen ist. Und die Ergebnisse zeigen deutlich: Unser derzeitiges Schulsystem war definitiv nicht so gut auf das Home-Schooling vorbereitet, wie von den zuständigen Politiker_innen angepriesen. Jeder Fünfte der Befragten gab an, sich im Home-Schooling allein gelassen gefühlt zu haben, auch die Kommunikation zwischen den Lehrkräften und den Schüler_innen hat eindeutig nicht sehr gut funktioniert“, erklärt die stv. Landessprecherin Julia Kernbichler.

Die Details zeigen: 37% der Befragten waren mit den gestellten Aufgaben überfordert, für jeden Vierten waren die Aufgaben auch zu schwer. Und nur 13% waren der Meinung, dass die Kommunikation mit dem Lehrpersonal sehr gut funktioniert hat.

„Die Lehrkräfte waren für uns Jugendliche oftmals schwer erreichbar. Um das zu verdeutlichen: Nur 6% der Befragten waren täglich mit ihrer Lehrkraft im Austausch, zwei Drittel nur 1-2 Mal die Woche oder noch seltener. Das ist unglaublich, wenn man da beispielsweise an die Maturant_innen denkt, die vor einer großen Prüfung gestanden sind und es natürlich bislang gewohnt waren, die Lehrperson jederzeit Face-to-Face um Hilfe zu bitten“, zeigt sich Nils Grund von JUNOS Burgenland nachdenklich.

Auch was das Feedback der Lehrpersonen auf Aufgaben anbelangt, so erhielten 40 % selten bis nie eine Antwort. 38 % der Befragten sagten auch, dass ihre Lehrkraft mit den digitalen Techniken wie Videotelefonieren, Aufgaben up/downloaden etc. überfordert war.

„Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: Im 21. Jahrhundert – dem Zeitalter von Facebook und Instagram, einem Zeitalter, in dem digitale Geräte und das Internet einfach zum Lebensalltag der Jugendlichen gehören, schafft es die Schule nicht, diese in den Unterricht einzubinden“, zeigt sich Kernbichler schockiert. „Wie lange will man noch zuschauen und die Kinder von so dringenden Skills fernhalten, die im Berufsleben mittlerweile vorausgesetzt werden?“

Die Jugendlichen stellen ihren Schulen generell ein sehr schlechtes Zeugnis im Bereich Digitalisierung aus. Denn vor Corona haben sage und schreibe 87 % der Befragten selten bis nie Aufgaben per Mail für die Schule abgegeben, 77% der Befragten haben selten bis nie online Aufgaben für die Schule erledigt. 91 % haben zuvor noch nie an einer Videokonferenz für die Schule teilgenommen und zwei Drittel haben selten bis nie mit einem Laptop, Tablet oder Smartphone im Unterricht gearbeitet.

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